SORC090922G

Group Exhibition

Areal Markelius Abteil für Gegenwart

KiZ, Kongresshalle

Löberstraße

35390 Gießen

Germany

Noah Evenius

Klasingstr. 03

04315 Leipzig

Germany

noah@evenius.de

SEVERAL OURS
(Rewriting Cracks)

09.09.22–28.10.22

What are memories linked to and how can they be preserved? How do personal narratives interweave with those of a place and what happens when an attempt is made to inscribe them directly?
For the duration of the exhibition, the group of artists has given the KiZ in the Kongresshalle Gießen a new name, AMAG (Areal Markelius Abteil für Gegenwart). The building complex designed by Swedish architect Sven Markelius in 1961 will become through various artistic works, a performance and a publication a space between archive and construction site.

The artists understand inscriptions as perceptible traces on the surfaces of their surroundings. These traces in turn refer to the past and can be scratches, marks or other evidence of use that evoke memories and certain feelings. These inscriptions also include cracks as a permanent reference to what has passed. When these cracks lose their connection to the past, they become gaps that can be filled.the exhibition focuses on the connections, which become visible when reading and combining the existing traces, as well as the gaps that give space to other narratives.
(Markus Lepper)

A collaboration between Max Johnson and Noah Evenius, Deva Schubert (performance and choreography), Gerrit Brocks and Nelly Nakahara (design / graphic design).

Curated by Markus Lepper (art historian)

With contributions in the publication by Eliza Penth, Leni Pohl, Markus Lepper, Max Johnson, Noah Evenius and Tom Jan Putz

Supported by: Hessische Kulturstiftung, the Kunstverein Gießen and the Kulturamt Gießen

Woran sind Erinnerungen gebunden und wie lassen sich diese bewahren? Wie verweben sich persönliche Erzählstränge mit denen eines Ortes und was passiert bei dem Versuch einer direkten Einschreibung?
Für die Dauer der Ausstellung hat die Gruppe von Künstlerinnen und Künstlern dem KiZ in der Kongresshalle Gießen mit AMAG (Areal Markelius Abteil für Gegenwart) einen neuen Namen gegeben. Durch verschiedene künstlerische Arbeiten, eine Performance und eine Publikation wird der Ausstellungsort in dem 1961 von dem schwedischen Architekten Sven Markelius entworfenen Gebäudekomplex zu einem Raum zwischen Archiv und Baustelle.

Die Künstlerinnen und Künstler begreifen Einschreibungen als wahrnehmbare Spuren auf den Oberflächen ihrer Umgebung. Diese Spuren wiederum verweisen auf Vergangenes und können Kratzer, Abnutzungen oder andere Gebrauchsspuren sein, die Erinnerungen und bestimmte Gefühle hervorbringen. Zu diesen Einschreibungen gehören auch Risse als permanenter Verweis auf das, was vergangen ist. Wenn diese Risse aber ihre Verbindungen zur Vergangenheit verlieren, werden sie zu befüllbaren Leerstellen. Im Fokus der Ausstellung stehen zum einen die Verbindungen, die beim Auslesen und Kombinieren der vorhandenen Spuren sichtbar werden, als auch die Lücken, die anderen Narrativen Raum geben.
(Markus Lepper)

Eine Zusammenarbeit von Max Johnson und Noah Evenius, Deva Schubert (Performance und Choreografie), Gerrit Brocks und Nelly Nakahara (Gestaltung / Grafik-Design).

Kuratiert von Markus Lepper (Kunsthistoriker)

Mit Beiträgen in der Publikation von Eliza Penth, Leni Pohl, Markus Lepper, Max Johnson, Noah Evenius und Tom Jan Putz

Gefördert: Hessischen Kulturstiftung, den Kunstverein Gießen und das Kulturamt Gießen